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Alfred Kappl, Mag.rer.nat. Dr.techn.

ÜBER MICH

Zwischen der Chemie energetischer Materialien und Windkraft

Meine berufliche Laufbahn verbindet zwei, nur auf den ersten Blick, unterschiedliche Welten: Hochenergetische Materialien vom Raketenantrieb bis zum Sprengstoff und erneuerbare Energie.

Schon in der Gymnasiastenzeit wurde mir, durch einen sehr guten Chemielehrer klar, dass das Wissen um die stofflichen Eigenschaften und die praktische Laborarbeit meine zukünftige Tätigkeit werden soll. Es folgte die Chemieolympiade und die Erkenntnis, dass nur eine profunde Ausbildung Sicherheit im Umgang mit energetischen Stoffen bietet. So begann ich Chemie zu studieren und promovierte 1995, mit ausgezeichnetem Erfolg, an der TU – Wien. Dazu arbeitete ich schon in der Entwicklungsabteilung bei der damaligen Dynamit Nobel AG.

1999 begann ich neben meiner Tätigkeit als Professor für angewandte Chemie, an der Höheren technischen Bundeslehr -und Versuchsanstalt in Wien/Leberstraße, mit der Ausbildung von Pyrotechnikern und Sprengbefugten. Seit 2011 führe ich diese über meine Beteiligung an der SCT Special Chemical Trading KG durch. Mehr als 30 Jahre Erfahrung in Entwicklung und Anwendung energetischer Materialien sowie zahlreiche TV-Produktionen, Fachpublikationen und Vorträge an Universitäten und Institutionen prägen diesen Teil meiner Arbeit. Bisheriger Höhepunkt sind sicher die Entwicklung und Patentierung eigener energetischer Systeme von 2018 bis heute.

Wer sich mit der Freisetzung von hohen Energien beschäftigt kommt zwangsweise auch mit Energiespeichern in Kontakt. Neben elektrochemischen Akkusystemen bin ich vor allem der Überzeugung, dass Wasserstoff als universeller Energiespeicher ein fixer Bestandteil eines zukünftigen Energiemixes sein wird.

Diesen Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen herzustellen führte mich nach einem Aufenthalt in Kalifornien und der Beobachtung kleiner Windparks in der Mohave – Wüste zur Beschäftigung mit dieser Technologie.

Nach ersten Anfängen in Nordzypern und der Türkei gründete ich mit anderen Idealisten im Jahr 2000 die Airkraft Windkraftanlagen Errichtungs- und Betriebs AG. So konnte ich bis 2018 maßgeblich am Bau von 29 Windrädern (die letzten drei wurden erst 2026 errichtet) beteiligt sein – ein erfüllendes Engagement für erneuerbare Energie, das sich über mehr als ein Vierteljahrhundert erstreckt.